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Zurück zum Blog 21.10.2019

Dubai – diese Gesetze sollte jeder Expat kennen

Wer nach Dubai reist, wird von einer faszinierenden Welt mit viel Luxus, atemberaubender Architektur und exotischem Essen erwartet – aber auch von unbekannten Gesetzen und neuen Sitten. Ein Fehltritt ist da schnell passiert. Aber keine Sorge: Nimm Dir folgende fünf Regeln zu Herzen und Dein Abenteuer Dubai wird entspannt und sorgenfrei.

1. Kleiderregeln

Viel Haut zu zeigen, wird in Dubai als No-Go angesehen. Dies gilt insbesondere für Frauen: Bauch, Schultern und Rücken müssen stets bedeckt sein, Röcke müssen unbedingt bis zu den Knien reichen. Bei Männern ist eine lange Hose und ein Kragenhemd die Norm.

In Schwimmbädern und an Stränden sind die Regeln etwas lockerer. Im Allgemeinen ist es aber immer am besten, sich zu bedecken. Ein Verstoss gegen das Gesetz kann zu einer Freiheitsstrafe von einem Monat und einer Deportation führen.

2. Küssen und öffentliche Gesten der Zuneigung

Kurz gesagt: Lass es einfach sein. Kein Küssen, keine Zärtlichkeiten, kein öffentliches Anfassen. Mach sowas lieber hinter vier Wänden. Man weiss nie, wer sich plötzlich beleidigt fühlen kann und die Polizei verständigt.

Homosexualität und Transsexualität sind illegal und werden absolut nicht toleriert, genauso wie Dragqueens und Männer in Frauenkleidung. Sofortige Freiheitsstrafen können die Folge sein. Mitglieder der LGBTQ-Community sollten es sich wirklich zweimal überlegen, ob Dubai die richtige Destination ist. Ob gleichgeschlechtlich oder hetero, grundsätzlich wird allen Paaren zu Vorsicht geraten, die sich in Dubai und den Vereinigten Arabischen Emiraten aufhalten.

3. Sex ausserhalb der Ehe

Bei ausserehelichem Sex kennen die Vereinigten Arabischen Emirate und Dubai keinen Spass. So soll etwa ein britisches Paar verhaftet worden sein, weil es eine sexuelle Beziehung im eigenen Hotelzimmer geführt hatte. Anscheinend war dies ein eher hellhöriges Hotel und als sich die Gäste beschwerten, fand man heraus, dass es sich um ein unverheiratetes Paar handelte.

4. Alkoholkonsum

Es gibt doch nichts Besseres als ein kaltes Bier oder ein Glas Wein nach einem langen Arbeitstag, oder? In Dubai sollte man sich das gut überlegen. Einfach mal ein Bier am Kiosk kaufen und in die Bahn steigen funktioniert im Golfstaat nicht. Die meisten Einrichtungen befolgen die strikten islamischen Gesetze, die den Konsum von Alkohol untersagen. Möchtest Du trotzdem ein Glas Wein trinken, sind Hotelbars und Restaurants die einzigen Einrichtungen, wo Du dies ohne Probleme tun kann. Aber bitte im Masse: Sich betrunken in der Öffentlichkeit zu zeigen, ist ebenfalls strengstens verboten.

5. Fotografieren von Einheimischen und Staatsgebäuden

Das Fotografieren von Einheimischen ohne deren Erlaubnis ist strikt verboten und wird in den Vereinigten Arabischen Emiraten als Verbrechen angesehen. Auch das Fotografieren von Staatsgebäuden ist nicht erlaubt. Solltest Du trotzdem Bilder machen und unsicher sein, ob es sich dabei um ein Staatsgebäude handelt, ist es weise, diese nicht auf Social Media zu veröffentlichen. Bekommen die Behörden Wind davon, kann dies zu Bussen führen.

Es mag nun den Anschein haben, dass es viele Dinge gibt, die in Dubai nicht erlaubt sind. In Wirklichkeit ist Dubai aber eine der fortschrittlichsten Städte des Nahen Ostens und empfängt Besucher aus der ganzen Welt. Bei Reisen in ein fremdes Land ist es immer wichtig, die Einheimischen zu respektieren und Traditionen und Bräuche anzuerkennen – das gilt auch für Dubai. Respektiere das Verhalten, das von Dir erwartet wird, ob Du nun zur Freizeit, zur Arbeit oder zum Leben einreist. So kannst Du die schönen Seiten dieser wunderbaren Stadt zwischen Sand und Meer in vollen Zügen geniessen.

Daniel Fiorenza

Daniel Fiorenza

Content & Community Manager

Daniel comes from Zurich, Switzerland. He has a commercial diploma and had several years of professional experience in the travel industry, before moving into insurance in 2013. Within the insurance industry, Daniel has worked extensively in customer service, advising in international health, travel and life insurance, as well as disability and income protection. He is currently completing studies in digital content creation and manages content and community engagement at ASN. Daniel speaks German, English, Spanish, Italian and French, and is passionate about reading and writing.